ADR und Spezifikation: wie viel Papier ein Agent braucht
Architecture Decision Records halten fest, warum etwas so gebaut ist, eine Spezifikation sagt, was entstehen soll. Mit Codingagenten sind beide wieder gefragt. Wann welches Artefakt hilft, ab wann es zu viel wird, was hinter dem Vorwurf vom Wasserfall steckt und welche Orte es sonst gibt.
Wer mit einem Codingagenten baut, schreibt mehr auf als früher. Der Agent beginnt jede Sitzung ohne Erinnerung, und was er wissen soll, muss irgendwo stehen. Zwei Formen sind dafür im Gespräch, beide älter als die Agenten: der Architecture Decision Record, kurz ADR, und die Spezifikation, von der das Schlagwort Spec-Driven Development seinen Namen hat.
Die Frage dieses Textes ist die nach der Dosis. Was gehört in welches Artefakt, ab wann wird es zu viel, und welche Orte gibt es sonst.
Zwei Artefakte, zwei Zeitrichtungen
Eine Spezifikation schaut nach vorn. Sie beschreibt, was entstehen soll, und hat ihren Zweck erfüllt, sobald es entstanden ist, es sei denn, jemand pflegt sie weiter. Ein ADR schaut zurück. Er hält fest, warum etwas so ist, und wird wertvoll, wenn Monate später jemand dieselbe Frage stellt.
Den ADR hat Michael Nygard 2011 beschrieben, als kurze Notiz je Entscheidung mit Kontext, Entscheidung, Status und Folgen. Seine Begründung war eine Beobachtung über Dokumentation überhaupt:
Large documents are never kept up to date. (externe Seite, cognitect.com)
Daraus folgt die Länge:
The whole document should be one or two pages long. (externe Seite, cognitect.com)
Martin Fowler hat den Begriff im März 2026 in sein Lexikon aufgenommen und setzt denselben Schwerpunkt:
The most important thing to bear in mind here is brevity. (externe Seite, martinfowler.com)
Neu ist mit dem Agenten der Leser. Ein Kollege erinnert sich an das Gespräch von vor drei Wochen, ein Agent kennt nur, was dasteht. Wie die Datei aufgebaut ist, die er bei jedem Start liest, beschreibt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 03; wie er zwischen zwei Sitzungen behält, was er gelernt hat, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 05.
Nur die wichtigen Entscheidungen
Ob es reicht, nur die wichtigen Schritte festzuhalten, hat Nygard gleich mitbeantwortet. Einen Eintrag bekommen bei ihm die Entscheidungen,
Das ist ein Filter mit fünf Fragen. MADR, eine der verbreiteten Vorlagen, fasst ihn weiter:
In der Klammer um das Wort important steckt die ganze Unschärfe der Frage. Olaf Zimmermann, der seit Jahren über Architekturentscheidungen schreibt, beschreibt, wohin es führt, wenn der Filter nachgibt:
Wie schnell das geht, zeigt mein eigenes Diktier-Projekt, beschrieben in Mac-Diktat. Zwischen dem 18. April und dem 19. Juni 2026 entstanden dort 99 Einträge, in neun Wochen. Der mittlere ist 889 Wörter lang, 38 liegen über 1.000 Wörtern, neun über 2.000. In 23 Einträgen stehen zusammen 40 Nachträge, mit denen eine Entscheidung im selben Eintrag geändert wurde. Nygard sieht für diesen Fall etwas anderes vor:
Gezählt ist das am 23.09.2026 an den Dateien selbst, ohne Kopfzeilen.
Der Grund liegt auf der Hand. Einen Eintrag schreibt der Agent in einer Minute mit, und wo das Schreiben nichts kostet, entfällt die Frage, ob es sich lohnt. Der Filter hängt dann allein am Menschen, der den Auftrag gibt. Kent Beck hat die Gegenrechnung aufgemacht:
Die Antwort lautet also ja, nur die wichtigen, und die Arbeit liegt darin festzulegen, was wichtig heißt. Nygards fünf Arten sind dafür eine brauchbare Liste. Ein Eintrag, der über zwei Seiten wächst, ist meist zwei Einträge, oder er ist ein Handbuch geworden.
Wann eine Spezifikation hilft, und wann sie zu viel ist
Für die Spezifikation vor dem Code hat sich 2025 der Name Spec-Driven Development durchgesetzt, mit Kiro von AWS und Spec Kit von GitHub als Anlass. Birgitta Böckeler hat beide im September 2025 ausprobiert und drei Stufen unterschieden: Die Spezifikation steht vor dem Code, sie bleibt danach erhalten, oder sie ist selbst die Quelle, aus der der Code entsteht. Die mittlere Stufe beschreibt sie so:
Ihr Befund zum Einsatz im Kleinen fiel deutlich aus. Kiro machte aus einem kleinen Fehler vier User Stories mit zusammen 16 Akzeptanzkriterien:
Spec Kit an einer Aufgabe, die ein Team auf drei bis fünf Punkte geschätzt hätte:
this again felt like overkill for the size of the problem. (externe Seite, martinfowler.com)
Und zu den langen Vorgaben selbst:
Den Grundsatz, zuerst eine Spezifikation zu schreiben, hält sie trotzdem für richtig:
Die Werkzeuge haben seit ihrer Erprobung nachgesteuert, und zwar in genau diese Richtung. Spec Kit hat einen eigenen Weg für die Fehlerbehebung, der ohne den vollen Ablauf auskommt:
You do not need to run the SDD feature workflow first. (externe Seite, github.github.io)
Kiro schreibt zu seinem Planmodus:
Und Anthropic gibt für Claude Code eine Faustregel, die sich auf alle drei übertragen lässt:
If you could describe the diff in one sentence, skip the plan. (externe Seite, code.claude.com)
Damit beschreiben die Hersteller die Dosis inzwischen selbst. Eine Spezifikation lohnt sich, wo eine Änderung mehrere Stellen berührt, wo die Anforderung erst geklärt werden muss oder wo andere mitentscheiden. Für die Änderung, die in einen Satz passt, kostet sie mehr, als sie bringt. Was eine Vorgabe am Ergebnis messbar ändert, und ab wie vielen gleichzeitigen Bedingungen die Leistung eines Agenten fällt, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10.
Der Vorwurf vom Wasserfall, am Original
Der Vorwurf lautet, Spec-Driven Development hole das Wasserfallmodell zurück: erst alles aufschreiben, dann bauen. Im Original steht er bei Kent Beck, im Juni 2024 und damit vor dem Schlagwort. Über den Rat, zuerst die Spezifikation zu schreiben, heißt es dort:
It’s part of the neo-waterfall movement rising recently. (externe Seite, newsletter.kentbeck.com)
Anfang 2026 hat Fowler einen Satz von Beck zu Spec-Driven Development zitiert:
Daneben stellt Fowler, worauf es beim Einsatz von KI in der Entwicklung ankommt:
Böckeler zieht eine zweite Linie, zur modellgetriebenen Entwicklung (MDD), bei der Code aus Modellen erzeugt wurde:
Im Technology Radar von Thoughtworks steht Spec-Driven Development seit November 2025 in der Stufe Assess, also unter den Techniken, die man erkunden sollte, mit einem Vorbehalt:
Die Gegenrede kommt aus demselben Haus. Ein Blogbeitrag von Thoughtworks vom Dezember 2025 hält fest, woran der Wasserfall gescheitert ist, und dass ein Agent genau diese Schleife verkürzt:
Thoughtworks begleitet Firmen bei der Einführung solcher Methoden, das gehört zu dieser Stimme dazu. Derselbe Beitrag räumt ein:
Entschieden wird der Streit an einer Stelle, die beide Seiten erst spät nennen: was mit der Spezifikation nach dem Bau geschieht. Spec Kit legt sich dabei ausdrücklich nicht fest: Die Einleitung zur Methode (externe Seite, github.github.io) lässt offen, ob die drei Dateien einer Spezifikation nach einer geänderten Anforderung erhalten oder umgeschrieben werden, und die Doku bietet dafür drei Modelle an. Eines davon behandelt jede Spezifikation als abgeschlossen:
Für das Modell, in dem Spezifikation und Code nebeneinander fortgeschrieben werden, nennt dieselbe Seite die Gefahr, dass
future contributors may not know which artifact to trust (externe Seite, github.github.io)
Wer die Spezifikation weiterpflegt, hat das Problem jedes großen Dokuments, das Nygard 2011 in einem Satz beschrieben hat. Wer sie abschließt und für die nächste Änderung eine neue anlegt, hat einen Stapel von Entscheidungseinträgen mit anderem Namen. Die zweite Form ist die, die sich halten lässt, und sie kommt dem ADR näher als dem Wasserfall.
Die übrigen Orte, nach Lebensdauer
Zwischen Spezifikation und ADR liegen weitere Orte, an denen etwas festgehalten werden kann. Sortiert nach der Zeit, die das Festgehaltene gilt:
Die Commit-Nachricht gehört zu einer einzigen Änderung und steht dort, wo man beim Nachforschen im Verlauf landet. Was hineingehört, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 04.
Der Vorgang im Issue-Tracker gilt, bis er geschlossen ist. Er ist der Ort für die offene Frage. Die Antwort, die bleiben soll, wandert von dort in einen der Orte weiter unten.
Die Spezifikation gilt für ein Feature, solange es entsteht, und danach nur, wenn jemand sie pflegt.
Der ADR gilt, bis ein neuer Eintrag ihn ablöst.
Die Projektanweisung, also CLAUDE.md oder AGENTS.md, liest der Agent
bei jedem Start. Deshalb muss sie kurz bleiben. Thoughtworks führt aufgeblähte
Anweisungen seit April 2026 in der Stufe Caution:
Wie man sie klein hält, den Rest in Fähigkeiten auslagert, die erst bei Bedarf geladen werden, und warum die Regel selbst dabei in der Anweisung bleibt, beschreibt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 08.
Der Test gilt, solange er läuft, und er ist das einzige dieser Artefakte, das bei jedem Lauf gegen den Code gehalten wird. Beck schreibt dazu in demselben Text, der den Wasserfall anspricht:
Passing tests are guaranteed to be in sync with the code. (externe Seite, newsletter.kentbeck.com)
Wie ein Test zur Vorgabe für einen Agenten wird, beschreibt der Beitrag Erst der rote Test, die Prüfung von außen Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 07.
Zwei Befunde aus dem eigenen Betrieb
Ein Status belegt eine Entscheidung. Im Diktier-Projekt plant Eintrag 4 vom 18. April eine Ersetzung von Fachbegriffen über zwei phonetische Verfahren, Kölner Phonetik und Double Metaphone. Er steht bis heute auf angenommen. Im Quelltext kommt Double Metaphone nicht vor, und die Stelle, die Begriffe ersetzt, beschreibt sich selbst als Abgleich ganzer Wörter ohne phonetische Kniffe. Spätere Einträge haben die Phonetik für diese Aufgabe ausdrücklich verworfen; die Kölner Phonetik gibt es im Code, an anderer Stelle und für eine andere Aufgabe. Ob eine Entscheidung gebaut ist, zeigt erst der Code. MADR hat dafür ein eigenes, freiwilliges Feld:
Eine Zusammenfassung läuft ihren Einträgen davon. Die Projektanweisung desselben Projekts listet die Sprachmodelle der Nachbearbeitung mit ihren Einträgen. Bei ihrer letzten Änderung am 19. Mai verwies sie für den ersten Platz auf einen Eintrag, der seit dem 19. April abgelöst war, und nannte für den dritten Platz Qwen 2.5 7B, obwohl ein Eintrag vom 25. April auf Gemma 4 26B-A4B gewechselt hatte. Im Code steht Gemma. Dasselbe gilt für die Entscheidungschronik dieser Seite: Die Anweisung, die der Agent zu Beginn jeder Sitzung liest, nannte bis zum 23.09.2026 240 Einträge, an diesem Tag waren es über 700.
Beide Befunde führen auf dieselbe Arbeitsregel. Die Datei, die der Agent immer liest, verweist auf die Einträge, statt sie abzuschreiben. Und ob etwas gebaut ist, beantwortet ein Test oder eine Suche im Quelltext, bevor ein Statusfeld es behauptet.
Quellen
15 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar
Michael Nygard, Documenting Architecture Decisions (externe Seite, cognitect.com)
cognitect.comgeprüft 24.09.2026
Der Text vom 15.11.2011, mit dem der Architecture Decision Record in die Welt kam: eine kurze Notiz je Entscheidung mit Kontext, Entscheidung, Status und Folgen, ein bis zwei Seiten lang. Er legt zugleich fest, welche Entscheidungen einen Eintrag bekommen, nämlich die mit Wirkung auf Struktur, Qualitätsmerkmale, Abhängigkeiten, Schnittstellen oder Bauweise, und dass eine zurückgenommene Entscheidung als abgelöst stehen bleibt.
Artikelerreichbar
Martin Fowler, Architecture Decision Record (Bliki) (externe Seite, martinfowler.com)
martinfowler.comgeprüft 24.09.2026
Fowlers Lexikoneintrag vom 24.03.2026 zum ADR. Er betont die Kürze als wichtigste Eigenschaft, verlangt, dass ein angenommener Eintrag durch einen neuen abgelöst wird, statt ihn zu ändern, und nennt als Nutzen schon das Schreiben selbst, weil es das Denken in einer Gruppe klärt.
Dokumentationerreichbar
MADR, Markdown Architectural Decision Records (externe Seite, adr.github.io)
adr.github.iogeprüft 24.09.2026
Eine der verbreiteten Vorlagen für Entscheidungseinträge, Fassung 4.0.0 vom 17.09.2024. Sie fasst den Filter weiter als Nygard und will jede wichtige Entscheidung erfassen. Sie hat außerdem ein freiwilliges Feld dafür, wie sich prüfen lässt, ob eine Entscheidung umgesetzt ist.
Artikelerreichbar
Olaf Zimmermann, How to create ADRs, and how not to (externe Seite, ozimmer.ch)
ozimmer.chgeprüft 24.09.2026
Eine Sammlung von Regeln und Fehlformen für Entscheidungseinträge vom 03.04.2023. Zitiert wird sie für die Fehlform, bei der mehrseitige Einträge zur eigentlichen Architekturdokumentation werden. Der Verfasser lehrt und berät zu Architekturentscheidungen.
Artikelerreichbar
Kent Beck, The Documentation Tradeoff (externe Seite, newsletter.kentbeck.com)
newsletter.kentbeck.comgeprüft 24.09.2026
Kent Beck rechnet am 12.06.2024 Aufwand und Nutzen von Dokumentation gegeneinander und nennt den Rat, zuerst die Spezifikation zu schreiben, einen Teil einer neuen Wasserfallbewegung. Der Text ist älter als das Schlagwort Spec-Driven Development und meint Dokumentationsforderungen allgemein. Er ist zugleich die Quelle für den Satz, dass bestandene Tests als einzige Beschreibung mit dem Code übereinstimmen.
Artikelerreichbar
martinfowler.comgeprüft 24.09.2026
Eine Erprobung von drei Werkzeugen für Spec-Driven Development im September 2025, veröffentlicht am 15.10.2025. Sie unterscheidet drei Stufen, je nachdem ob die Spezifikation nach der Aufgabe erhalten bleibt oder selbst die Quelle des Codes ist, beschreibt den vollen Ablauf an kleinen Aufgaben als übertrieben und zieht eine Linie zur modellgetriebenen Entwicklung. Die Autorin hält selbst fest, dass sich die Werkzeuge schnell ändern.
Dokumentationerreichbar
GitHub Spec Kit, Bugfix Workflow (externe Seite, github.github.io)
github.github.iogeprüft 24.09.2026
Die Anleitung von Spec Kit für Fehlerbehebungen. Sie beschreibt einen eigenen Weg, der ohne den vollen Ablauf aus Spezifikation, Plan und Aufgaben auskommt.
Dokumentationerreichbar
Kiro, Plan mode (externe Seite, kiro.dev)
kiro.devgeprüft 24.09.2026
Die Doku zum Planmodus von Kiro, Stand August 2026. Sie rät, schnelle und gut verstandene Änderungen ohne Planung direkt mit dem Agenten anzugehen, und behält die volle Spezifikation mit Prüfschritten den riskanten Fällen vor.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Best practices for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 24.09.2026
Die Sammlung der Muster, die sich bei Anthropic intern und bei Anwendern bewährt haben. Der erste Abschnitt der Seite ist zugleich ihre stärkste Aussage: Ein Agent braucht eine Prüfung, die er selbst fahren kann, sonst ist der Mensch die Prüfschleife und jeder Fehler wartet darauf, bemerkt zu werden. Die Seite nennt vier Stufen, wie hart die Prüfung das Ende einer Runde blockiert, vom Satz im Auftrag über eine Zielbedingung und einen Stop-Hook bis zum zweiten Modell, das den eigenen Befund zu widerlegen versucht. Sie ist außerdem die Quelle für den Unterschied zwischen einer Projektanweisung und einem Hook: Die eine ist beratend, der andere läuft.
Artikelerreichbar
Martin Fowler, Fragments vom 08.01.2026 (externe Seite, martinfowler.com)
martinfowler.comgeprüft 24.09.2026
Fowler zitiert am 08.01.2026 Kent Beck mit der Beobachtung, dass Beschreibungen von Spec-Driven Development die ganze Spezifikation vor die Umsetzung stellen, und setzt dagegen, dass der Nutzen von KI in schnelleren Rückkopplungsschleifen liegt. Becks eigener Beitrag steht bei LinkedIn und ist ohne Anmeldung nicht abrufbar.
Artikelerreichbar
Thoughtworks Technology Radar, Spec-driven development (externe Seite, thoughtworks.com)
thoughtworks.comgeprüft 24.09.2026
Der Eintrag im Technology Radar vom 05.11.2025, Stufe Assess. Thoughtworks hält das Feld für lohnend und die Abläufe für aufwendig und festgelegt, und merkt an, dass die Werkzeuge je nach Größe der Aufgabe sehr verschieden arbeiten.
Artikelerreichbar
thoughtworks.comgeprüft 24.09.2026
Ein Blogbeitrag von Thoughtworks vom 04.12.2025, der den Vorwurf vom Wasserfall zurückweist: Gescheitert sei der Wasserfall an langen Rückkopplungsschleifen, und die verkürze ein Agent. Er räumt ein, dass zu formale Spezifikationen die Rückkopplung bremsen können. Thoughtworks berät Firmen bei der Einführung solcher Methoden.
Dokumentationerreichbar
GitHub Spec Kit, Spec-Driven Development (Konzept) (externe Seite, github.github.io)
github.github.iogeprüft 24.09.2026
Die Einführung von Spec Kit in die eigene Methode. Sie lässt ausdrücklich offen, ob die Dateien einer Spezifikation nach einer geänderten Anforderung erhalten oder umgeschrieben werden, und verweist dafür auf drei Modelle.
Dokumentationerreichbar
GitHub Spec Kit, Spec Persistence Models (externe Seite, github.github.io)
github.github.iogeprüft 24.09.2026
Die drei Modelle von Spec Kit für den Umgang mit einer Spezifikation nach dem Bau: abschließen und für die nächste Änderung eine neue anlegen, fortschreiben, oder aus dem Code zurückschreiben. Die Seite nennt die Gefahr, dass beim Fortschreiben unklar wird, welcher Datei man glauben soll.
Artikelerreichbar
Thoughtworks Technology Radar, Agent instruction bloat (externe Seite, thoughtworks.com)
thoughtworks.comgeprüft 24.09.2026
Der Eintrag im Technology Radar vom 15.04.2026, Stufe Caution. Er warnt vor Dateien mit Anweisungen für Agenten, die immer weiter wachsen, weil mit ihrer Länge die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wichtige Regeln übergangen werden.